Baltic Sea Circle – Der Reisebericht

Am 29. September war es soweit.  Ab 18:00 Uhr konnte man sich über das Internetportal von SAC zur Rallye Baltic Sea Circle anmelden. Also rechtzeitig Feierabend gemacht und ab nach Hause. Der Rechner wurde hochgefahren, auf der Seite eingeloggt, alles ausgefüllt und auf senden geklickt. Der Server war gnadenlos überfordert. Die Internetseiten reagierten nicht. Nerven liegen blank. Doch dann nach mehrmaligen versuchen: Bestätigt. Wir haben einen Startplatz!

Wie sich hinterher herausstellte, haben sich 250 Teams anmelden können. Von zweien weiß ich, dass sie allein gefahren sind. Alle anderen haben mindestens zwei Teammitglieder. Viele sogar 3-5. Also kommen da locker 600 Leute zusammen.

Die Regeln: Mindestens 750€ Spendengelder für eine oder zwei ausgewählte Hilfsorganisationen (Projekte) einsammeln, ein mindestens 20 Jahre altes Fahrzeug, kein Wohnmobil oder Wohnwagen, welches nicht mehr als 2500€ kosten soll, kein GPS (NAVI), keine Autobahn. Einfach 7500km durch 10 Länder fahren, unterwegs Aufgaben erfüllen, Spass haben und dabei die Ostsee umkreisen.

Die Vorbereitungen starten. Das Auto, ein 20 Jahre alter Volvo 940 Kombi war schon beschafft. Eine Checkliste musste her. An was müssen wir alles Denken: Fahrzeug durchchecken, Ersatzteile, Campingausstattung, welche Organisationen wollen wir unterstützen, Sponsoren suchen, Flyer drucken, Aufkleber für das „Rallye-Auto“, Landkarten. Die Liste wurde natürlich mit der Zeit detaillierter.

Zwei Organisationen fanden sich schnell. Es sollten Projekte aus dem Hamburger Raum sein. So viel die Wahl auf die Stiftung Mittagskinder und die Autonomen Jugendwerkstätten. Beide helfen Menschen aus sozial schwachem Umfeld in ein besseres Leben.  So starteten bereits Ende letzten Jahres die ersten Spendenaufrufe. Freunde Familie, Arbeitskollegen. Alle wurden regelmäßig aufgefordert uns zu unterstützen. Auch über Facebook wurde geworben.

Die letzten 4 Monate vor dem Start haben wir uns auf das Fahrzeug konzentriert. Alle Flüssigkeiten wurden getauscht, Bremsen erneuert, Lenkung überholt und eine Dichtung am Abgastrakt erneuert.

Fahrzeugteile-Albert hat sich bereiterklärt uns als Sponsor zu unterstützen. Als Gegenleistung gibt es Werbeflächen am Fahrzeug. Wir sind begeistert.

Nun war der Wagen technisch gut genug. Halt eins fehlte: Winterreifen. Am Nordkap und um Murmansk sind auch zur Sonnenwende durchaus Minusgrade oder Schneefall üblich. Gut dass ich die passenden Reifen liegen habe.

Nun fehlten noch Team-Aufkleber für das Fahrzeug. Bei uns im Ort gibt es antagon24, die sich auf Fahrzeugbeschriftungen und Werbemittel spezialisiert hat. U.a. auch T-Shirts. Ich fuhr mit dem Rallye-Auto vor um unser Vorhaben persönlich vorzustellen. Ich wurde sehr nett vom Geschäftsführer empfangen und wir hatten nach wenigen Worten einen weiteren Sponsor: Aufkleber und bedruckte T-Shirts. Gegenleistung: Werbung am Fahrzeug und einen Vortrag in der örtlichen Bücherei.

Die Zeit rannte davon, der Start kam immer näher. Unser Spendenkonto wuchs. Kleinere Summen und auch größere Beträge halfen, dem Ziel von 2000€, welches wir uns selbst gesetzt hatten, immer näher zu kommen. So hatten wir zum Start eine Summe von 2015€ zusammenbekommen. Wir sind begeistert!

Am 17. Juni war es dann soweit. Um 6:00 Uhr klingelte der Wecker. Das Auto war schon am Vortag gepackt. Frühstücken und dann los zum Hamburger Fischmarkt. Vor Ort haben wir zur Akkreditierung das Roadbook bekommen. In der Ansprache des Veranstalters erfuhren wir, dass von allen Teams insgesamt fast 450.000€ gesammelt wurden. Wahnsinn!

Ab 12:00 Uhr ging es dann über die Startline. Das Ganze hatte schon Volksfest-Charakter. Große Freude über die vielen Leute, die uns verabschieden.  Wir haben die Startnummer 123 – also Mittelfeld. Nach und nach schieben sich die Fahrzeuge unter Ansage des Moderators über die Startlinie. Auf geht’s Richtung Ostsee.

Um Hamburg schnell zu verlassen, (Die Autobahn ist am ersten und letzten Tag freigegeben) ging es über die A1 Richtung Puttgarden. Die Fähre führte dann nach Rödby. Wir führen dann durch Dänemark über die Öresundbrücke Richtung Malmö.

Das Roadbook verriet das Tagesziel: Sandhammaren, östlich von Ystad – einer kleinen Stadt in Südschweden. Die ersten 450km sind gefahren. Hier treffen sich noch fast alle Teams auf einem Parkplatz an der Ostsee. Somit ergibt sich das erste Wildcamping. Wir bauen das Lager auf und lassen den Abend mit einem netten gemeinsamen Grillen ausklingen.

Am nächsten Morgen geht es früh los. Kurze Katzenwäsche unter der Solardusche, ein schwarzer Wassersack mit einer Brause, der sich eigentlich durch Sonnenstrahlen erwärmen so. Was er natürlich nachts nicht tat. Danach Frühstück und Zelt abbauen. Es geht Richtung Örebrö. Die Tagesaufgabe: Finde einen einzigartigen Schrottplatz in der Nähe von Ryd. Ryd gibt es mehrmals in Schweden. Ein Team macht sich Richtung Göteburg auf, was natürlich die falsche Richtung war. Wir fuhren über Jönköping nach Ryd. Im Ort fragten wir einen Radfahrer nach dem Schrottplatz. Dieser war wohl bekannt und in 1,5km Entfernung in einem Waldstück an der Hauptstrasse zu finden.

Hier sahen wir auch schon viele andere Teams. Der Schrottplatz ist seit Jahren nicht mehr aktiv und ist ein begehrtes Ausflugsziel. Ein Spaziergang durch den Wald mit kleinen moorigen Gräben. Rechts und links des Weges viele seltene Fahrzeuge. Alle im rostigen Braun. Opel Kadett, VW Bus T1, Mercedes  Ponton, Fiat. Alle aus den 50er, 60er Jahren.

Fasziniert von den alten Fahrzeugen übersah ich einen 30cm breiten Graben und tapste mit einem Bein voll hinein. Das eine Hosenbein nass bis oben hin. Die Lacher waren auf meiner Seite.

Ab zum Auto und umziehen. Weiter ging es Richtung Örebrö. 560 Tageskilometer waren geschafft. In dieser Gegend ist es nicht einfach, einen Platz für das Wildcamping zu finden. Es ist zwar in Schweden für eine Nacht erlaubt, wir wollten aber nicht auf ein Privatgrundstück eindringen. So wählten wir einen Campingplatz. Gemeinsam mit dem befreundeten Team Wanderbauste errichteten wir unser Nachtlager.

Da wir in drei Tagen auf den Lofoten sein sollen, mussten wir diszipliniert früh aufstehen. Die Strecke führt uns mit Übernachtung bei Strömsund, über die norwegische Grenze zum Polarkreis. Die Landschaft hat sich gewandelt.

Alles ist karger geworden. Die Temperaturen sind deutlich gefallen. Wir kommen an das Artic Circle Center. Eine touristische Attraktion mit Ausstellung und Gletscher am Wegesrand.

Pause. Das muss man erstmal auf sich wirken lassen.

Nach einer Stunde fahren wir weiter. Anbei von Bergen und teils gefrorenen Seen fahren wir Richtung Lofoten. Zwischendurch haben wir mitbekommen, dass die südliche Fährroute zum Übersetzen ausgebucht ist. Wir wollen auf keinen Fall riskieren, die Party am Mittwochabend zu verpassen. So wählen wir den Weg nach Skutvik. Von hier geht es dann per Schiff weiter nach Svolvaer/Lofoten. Während wir auf die Fähre warten, gibt’s noch einen kleinen Fertigsnack mit Wasser aufgegossen.

Das Grillen fällt heute aus. Es ist 1:00 nachts. Die Fähre hat etwas Verspätung.

Um 3:30 sind wir dann auf einem Campingplatz bei Svolvaer. Was für eine Aussicht.

Da der letzte Tag sehr lang war, schliefen wir erstmal aus. Wir hatten nur noch 40km bis zur Partylocation. In Grimsöja angekommen, finden wir eine große Wiese direkt am Meer. Schöner kann man es auf den Lofoten kaum haben. Viele Teams sind schon angekommen. Am Strand ist ein Lagerfeuer vorbereitet. Zelte werden aufgebaut. Gemeinsames Grillen, ein Bierchen und Spiele am Strand. Dann kam das Kommando: Anbaden! Das Lagerfeuer wurde entzündet. Etwa 100 Leute trauten sich tatsächlich in dieses kalte Nass. Anschließend wurde sich am Feuer erwärmt.

Die Sonne geht nur kurz unter. Wir haben nur wenige Tage bis zur Mittsommernacht. Ziel ist es dann am Nordkap zu sein. Also brechen wir am nächsten Morgen auf und fahren mit drei weiteren Teams auf dem Landweg über viele Brücken an Fjorden vorbei Richtung Tromsö welches wir aber links liegen lassen, um nicht zu viel Zeit zu verlieren. Bei Oksfjordhamn finden wir einen Campingplatz und gönnen uns mal eine Hütte. Die benachbarte Sauna wird gleich mitgemietet. Zu acht lassen wir den abend wieder ausklingen. Die nächste Nacht werden wir am Nordkap wieder im Zelt verbringen.

 

Tag 7 bringt uns dann über kleine Dörfer zum nördlichsten Punkt auf Europas Festland. Das Nordkap erreicht man über einen fast 7km-langen Tunnel. Viele Reisebusse sind auf der Strecke. Es ist etwa 19:00 als wir den nördlichsten Campingplatz erreichen. Das Zelt ist schnell aufgebaut.

6 Grad und es wird noch kälter. Wir bekommen eine Grillhütte, in der wir gemeinsam mit vielen anderen Teams grillen. Ein Team hat im Nachbarhafen einen großen Lachs geschenkt bekommen. Da sie ihn nicht allein essen können, bekommen wir alle ein Stück ab. Eine Aufgabe ist es, zu Mitternacht noch ein Lagerfeuer und ein Foto vom Nordkap zu machen. Da wir gern die Autos auf den Fotos haben wollen, beschließen wir, erst nach 1:00Uhr zum Kap zu fahren. Vorteil: keine Reisebusse mehr und keine Eintrittskontrolle. Normalerweise kommt man nur zu Fuß dort hin. Diese Idee hatten 200 andere Teams auch und so dauerte es über 2 Stunden in der Schlange, bis wir zu unserem Foto kamen.

 

Schon komisch, wenn die Sonne nicht untergeht. Müde bin ich auch nicht. Es ist 4 Uhr morgens. Wir zwingen uns zu Bett.

An den nächsten zwei Tagen geht es über Finnland mit einer Übernachtung bei Ivalo nach Russland. Am Grenzübergang sehen wir auf finnischer Seite, dass die Grenzpolizei in Ihren Büro die Internetseite mit dem Tracking der Teams sehen. Wir nutzen zwar keine Navigationssysteme, haben aber eine App auf unseren Handys, die die Tour nachverfolgt und im Internet eingesehen werden kann. Die Ausreise ist einfach. Kommen wir an die Russische Grenzkontrolle. Aussteigen, Richtung Passkontrolle gehen, danach einige Formulare, teils in doppelter Ausführung ausfüllen. Angaben zum Auto, Grund der Einreise, Angaben über größere Geldsummen. Die Grenzbeamten machen ein erstes Gesicht, sind aber nett und hilfsbereit. Der Grenzbeamte schaut sporadisch ins Fahrzeug, lässt sich alle Türen und die Dachbox öffnen. Ein Schnüffelhund inspiziert unser Fahrzeug. Wir haben natürlich darauf geachtet, nicht zu viel Bier an Bord zu haben. Er winkt durch. Weiter geht’s Richtung Murmansk. Tagesaufgabe: Finde Lenin.

Irgendwie spricht sich unter den Teams herum, das Lenin ein Eisbrecher ist. Achja, da war doch was. Der erste nuklearbetriebene Eisbrecher. Nun als Museumsschiff. Also müssen wir nur den Hafen finden. Auf dem Weg von der Grenze Richtung Murmansk ist die Straße so schlecht, dass man kaum den Schlaglöchern ausweichen kann. Eins erwischt uns. Hinterachse. Ich steige aus und sehe eine leichte Einwölbung der Stahlfelge. Nicht kritisch. Eine Alu-Felge wäre jetzt gebrochen. Das Team hinter uns hat es auch erwischt. Die eine vordere Felge hat eine deutlich stärkere Einwölbung. Bis heute Abend muss sie halten. Wir suchen den Hafen in Murmansk und finden den Eisbrecher.

Murmansk ist nicht schön aber beeindruckend. Viele heruntergekommene Plattenbauten erinnern an die Sowjet-Zeit. Dazwischen hochmoderne Einkaufszentren mit Outlets westlicher Premiummarken. Auf den Straßen ist der Verkehr oft rücksichtslos. Man muss sehr konzentriert fahren.

St. Petersburg ist das nächste Ziel. An einem Tag schafft man es kaum. Insofern finden wir an einem Ski-Gebiet ein Motel. Aufgrund der Mückensituation entscheiden wir uns gemeinsam mit einem anderen Team für ein 4-Bettzimmer. Am nächsten Morgen fahren wir ohne Frühstück los. Wir suchen einen Supermarkt und kommen 3 km abseits der Hauptstraße in einen kleinen Ort. Kein Supermarkt in Sicht. Überall verfallene kleine Häuser und Plattenbauten. Es wirkt sehr runtergekommen. Die Menschen müssen hier sehr arm sein. Fast am Ende des Ortes finden wir einen kleinen Tante-Emma-Laden. Hier gibt es alles. Ost, Gemüse, Fleisch, Wurst, Backwaren und Disco-Kugeln. Nachdem wir alles für den Tag eingekauft haben, öffnen wir die Kofferräume und kochen erstmal Kaffee. Frühstückszeit.

Vor dem Platz am Einkaufsladen kommt ein Lada mit drei Männern vorgefahren. Einer kommt auf mich zu und spricht mich auf russisch an. Ich verstand nichts. Er fragte: „Deutsch?“ Ich antwortete „Da“. Der Mann gab mir zu verstehen, dass er in 4 Minuten wiederkommt. Wir schauten uns alle an. Was passiert denn jetzt? Nach wenigen Minuten kam der Lader mit den 3 Männern tatsächlich wieder. Der Mann stieg wieder aus und übergab mir Münzen. 10 eingeschweißte Rubelstücke von 2007 und eine weitere mit Lenin auf der Rückseite. Er lächelte, ging zum Auto und fuhr weg. Unsere Fragezeichen wurden nicht kleiner. Tolles Erlebnis.

Die Straße Richtung St. Petersburg zieht sich durch Birken-Wälder. Die Bäume sehen teilweise krank aus. In der Ferne sieht man Schnee auf den Bergen. Eine Nacht Wildcamping in Russland. Wir finden nach langer Suche einen Platz auf einer Wiese abseits von irgendwelchen Wohnhäusern. Als Beweis lassen wir eine Drohne kreisen. Mücken machen uns das Abendessen schwer.

Am nächstem Morgen brechen wir früh auf. Gegen 15:00 erreichen wir die Stadt. Eines unserer befreundeten Teams haben von unterwegs eine Wohnung für uns 3 Teams gebucht. Das vierte Team meidet Russland und nimmt die Finnlandroute direkt nach Tallin.

Nach einem kleinen Stadtbummel gönnen wir uns zu sechst ein nettes Abendessen in einem Georgischen Restaurant. Danach ein Treffen mit den anderen Teams in einem Beachclub. Um 2:00 ging es zu Bett.

Für ausgeprägte Städtereisen ist leider keine Zeit. Am 12. Tag müssen wir kurz vor Tallin sein. Hier findet die 2. Große Party mit allen Teams statt. Dazu muss man aber erstmal über die russische Grenze nach Estland kommen. Was wir bis dahin nicht wussten: 6 Stunden Wartezeit. Wir helfen einem anderen Team mit einem amerikanischen Van, welcher eine defekte Lichtmaschine hat, im Schlepptau über die Grenze.

Die Grenzkontrolle selbst ging recht flott. Passkontrolle, Fahrzeugausfuhr bestätigen lassen und leichte Gepäckkontrolle.

Leider erreichen wir erst gegen 3:00 Uhr nachts den Veranstaltungsort „Raudsilla“ Die Party war schon fast zu Ende. Ein wirklich toller Ort mitten Im Wald mit alten Blockhäusen und Sauna am Fluss.

Eine große Wiese mit Hängen gibt und genug Platz für 250 Teams.

Wir trinken noch 2 Bier und gehen zu Bett. Schade.

Die für die nächsten Tage wird das Wetter immer schlechter. Regen setzt ein. Die 4 Teams wieder vereint, nehmen wir uns kurz vor Riga 3 Hütten direkt an der Ostsee und haben nochmal für eine Stunde gutes Wetter für einen traumhaften Sonnenuntergang.

In Lettland gibt es bei Šiauliai den Berg der Kreuze. Das ist ein Besuch wert. Tagesaufgabe: Baue ein Kreuz und platziere es auf dem Berg. Tausende andere Kreuze stehen hier. Unser Kreuz aus 2 Ästen wird kaum Bedeutung finden.

Eigentlich hatten wir noch Kaleningrad als Ziel. Unsere Visa waren dafür ausgelegt. Aber Aufgrund der langdauernden Grenzkontrollen ließen wir diese Stadt aus und fuhren über Lettland, Litauen entlang der russischen Grenze nach Polen. Das Wetter war nicht mit uns Dauerregen setzte ein.

2 Übernachtungen noch bis Hamburg. Die Zeit rast davon. Wenn man durch Polen einen ganzen Tag über die Dörfer fährt, wird einem klar, wie schön es ist mal wieder Autobahn zu fahren. Nach der letzten Nacht im Hafen von Stettin geht es über Berlin nach Hamburg. Jawohl. Die Autobahn ist am letzten Tag freigegeben. Um 16:00 erreichen wir den Hamburger Fischmarkt.

Zieleinlauf mit anschließender Party. Über 8000km haben wir hinter uns gelassen. Ein tolles Erlebnis, welches süchtig macht. Vielleicht das nächste Mal Richtung Balkan oder um Großbritanien – natürlich wieder für den guten Zweck!

Kinners, wie die Zeit vergeht…

Ich habe mal nachgeschaut: 140 Tage noch, dann geht es los. Der Volvo ist immer noch im Winterschlaf. Aber ab März geht es ans Werk. So haben wir noch etwas Zeit, Organisatorisches zu beackern.

Achja. Und dann habe ich mal das Spendenkonto geprüft:

Super. Wir sind bei 659,00€ . Vielen Dank den Spendern.
Und allen anderen da draußen: Wir freuen uns natürlich, wenn Ihr auch noch spendet und unser Vorhaben unterstützt.

Nochmal ein Hinweis: 100% der Spenden gehen direkt an unsere Projekte! Wir unterstützen die Autonomen Jugendwerkstätten Hamburg und die Stiftung Mittagskinder. Beides großartige Organisationen!

Alles weitere findet Ihr hier: KLICK

Wir brauchen Eure Unterstützung!

Am 17.06. geht es los. Start ist am Hamburger Fischmarkt. 250 Teams mit über 20 Jahre-alten Fahrzeugen bewegen sich Richtung Nordkap. Die Fahrzeuge sollten nicht mehr als 2500€ kosten. Jedes Team sammelt mindestens 750€ Spendengelder für gemeinnützige Organisationen und Projekte.

baltic_route

Im Rahmen der Teilnahme an der Baltic-Sea-Circle Rallye sammeln wir Spenden für diese beiden großartigen Organisationen.
Egal wieviel Ihr spendet (viel hilft viel) aber Kleinvieh macht auch Mist.

Stiftung Mittagskinder Hamburg (klicke hier, um zu spenden)

Warmes Essen macht nicht nur satt
In den beiden Kindertreffs der Stiftung Mittagskinder erhalten mehr als 200 Kinder an „sozialen Brennpunkten“ in Hamburg unentgeltlich regelmäßige und gesunde Mahlzeiten, Hausaufgabenhilfe sowie fachkompetente sozialpädagogische Betreuung. So wird für sie der Weg ins Leben ein wenig leichter.

Am gedeckten Tisch
Gemeinsam am gedeckten Tisch sitzen und reden über das, was das Herz bewegt: Das heißt auch, ein Stück Zuhause zu spüren. Viele Kinder vermissen dies in ihren Familien – manche manchmal, manche immer. Deshalb brauchen sie anderswo ein warmes Nest: in den Kindertreffs unserer Stiftung Mittagskinder. Dort können sie Geborgenheit finden, sich angenommen und behütet fühlen

 

Autonome Werkstätten Hamburg (klicke hier, um zu spenden)

Die autonomen jugendwerkstätten (ajw) bieten jungen Menschen, die in Hamburg leben und die in gewerblichen Betrieben keine Chance auf Einstellung haben, eine Berufsausbildung überwiegend im Handwerk an.

Bis zu 150 Auszubildende lernen in fünf Werkstätten zehn verschiedene Berufe. Daneben betreut ajw weitere Auszubildende, die ihre Lehre mittlerweile in Wirtschaftsbetrieben fortsetzen. ajw stellt auch gerne junge Frauen und ausländische Jugendliche ein, da es für sie immer noch besonders schwierig ist, einen Ausbildungsplatz im Handwerk zu bekommen.
In jeder Werkstatt arbeiten Handwerker/innen und Pädagogen/innen zusammen, um eine optimale Betreuung zu gewährleisten.

7500km um die Ostsee